Lieblingsblume - Nelke

Aktuelle Lieblingsblume

Wir empfehlen die Nelke als unsere Lieblingsblumen im Mai.

Nelken - Newcomer mit langer Geschichte

Nelken hatten in Deutschland ihre erste große Hochzeit in den 1970er Jahren. Drei, fünf oder sieben Nelken mit gelben Spinnenchrysanthemen, blauen Iris und lang abfließendem Asparagus wurden gern verschenkt. Dann nahmen andere Blumen ihren Spitzenplatz ein, und die Nelken waren nur noch in der Trauerfloristik angesagt. Jetzt ist diese Schnittblumenklassikerin wieder aktuell – bei den ganz Jungen, aber auch bei der mittleren und älteren Generation. Und auch wir lieben sie, ganz besonders die neuen Sorten mit ihren fantastischen Farben.

Ein Blick in die Nelkengeschichte

Nelken sind wieder in den Schnittblumen-Top-Ten. Newcomer mit einer Jahrhunderte langen Geschichte. Viele Blumen, die wir heute als europäische Gewächse ansehen, sind in Wahrheit "Einwanderer", deren Nachkommen erst bei uns richtig heimisch wurden. Die meisten kamen in der Renaissance, also in der Zeit der großen Entdeckungen, die mit dem 15 Jahrhundert anbrach.

Die Nelke war schon den Kreuzrittern bekannt, die sie aus dem Orient mitbrachten. Volkstümlich wurde sie aber erst im 16. Jahrhundert, als Karl V. von seinem Tunis-Feldzug Nelken aus Nordafrika in seinen Gärten anpflanzen ließ. Die erste Abhandlung über Nelkenzucht erschien im Jahre 1567. Im 16. Jahrhundert wurde die Nelke auch in England die Blume der Aristokratie. Sie galt als Attribut der Vornehmheit gleichfalls im Bürgertum, und so ist es zu verstehen, dass Holbein d. J. den Großkaufmann Gisze mit einem Nelkensträußchen malte. Auch in Belgien und den Niederlanden erlangten die würzig duftenden Blüten eine große Volkstümlichkeit, während sie in Italien, Frankreich und Spanien erst später geschätzt wurden. Im 17. Jahrhundert war die Nelke in ganz Europa eine ausgesprochene Modeblume, die bei allen konventionellen Anlässen in Erscheinung trat. Zur Zeit des deutschen Klassizismus und während des Biedermeier schätzte man sie weniger, weil man sie als zu anspruchsvoll und zu wenig intim empfand. Bezeichnend ist ein Ausspruch Goethes beim Anblick eines Kreises schöner, aber wenig origineller Frauen: "Nelken, wie find ich euch schön. Doch alle gleicht ihr einander, unterscheidet euch kaum, und ich entscheide mich nicht!"

Frage und Antwort

Wissen Sie eigentlich, warum es gerade eine Nelke sein muss, die "Mann" sich ins Anzugknopfloch steckt? Es gibt doch so viele andere Blumen. Hier drei mögliche Antworten:

1. Als das in Mode kam, gab es keine preiswertere Blume.

2. Die Nelke war die Lieblingsblume des Grafen von Zeppelin.

3. Nelken gibt es in den tollsten Farben.

Richtig ist Antwort 2

Vor hundert Jahren war Ferdinand Graf von Zeppelin einer der beliebtesten Männer Deutschlands. Alle verrenkten sich die Hälse, um den Luftschiffen nachzustarren. War es doch ein Symbol für den gewaltigen Industrie- und Technik-Boom des Landes. Vielerorts wurden Zeppelin-Eichen gepflanzt und die Nelke, die Lieblingsblume des Grafen, wurde - in natürlicher wie künstlicher Gestalt - im Knopfloch getragen.

Fotos Quelle: Pixabay

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